Zur Wärmeberechnung nutzt die Thermografie die Emission von Infrarotstrahlung, die jeder Gegenstand aussendet, dessen Temperatur oberhalb des absoluten Nullpunktes (0 K) liegt.
Ein kurzer Exkurs in die Geschichte offenbart, dass die infrarote Strahlung bereits seit dem Jahr 1800 bekannt ist. Dem Astronom Friedrich Wilhelm Herschel gelang es seinerzeit durch einen simplen Versuchsaufbau, bestehend aus Prisma, Pappe und einem geschwärzten Thermometer, herauszufinden, dass das nicht sichtbare Licht jenseits des roten Spektralbereiches die größte Wärmeenergie enthält
Diesen Spektralbereich nutzt die Thermografie und ermöglicht eine berührungslose Ermittlung und bildliche Darstellung von Oberflächentemperaturen und dadurch dann auch die Wärmeberechnung.
Mittels Detektor wird die emittierte Infrarotstrahlung in ein elektrisches Signal umgewandelt, welches mikroelektronisch zu einem Messwert umgewandelt wird, der wiederum softwaretechnisch darstellbar ist in der Wärmeberechnung.
Als Anwender der Thermografie oder auch Wärmeberechnung kann Ihnen die Delta IDL in fast allen Branchen der Industrie als Dienstleiser zur Verfügung zu stehen zur Wärmeberechnung.
Faktisch gibt es nur Exoten, für die folgende Anwendungen nicht von Bedeutung erscheinen.
Fester Bestandteil ist die Thermografie für
- berührungslose Temperaturmessungen in nahezu allen Bereichen zur Wärmeberechnung
- Prozessüberwachung und Fehlerermittlung innerhalb technischer und chemischer Anlagen zur Wärmeberechnung
- Gebäudeuntersuchung im Bereich Heizung, Lüftung, Klima und Gebäudeisolation zur Wärmeberechnung
- Bauwerksuntersuchungen auf Rissbildung und Durchfeuchtung zur Wärmeberechnung
Wesentlich spezieller sind die Anwendungen
- Ermittlung der Temperaturverteilung technischer Prozesse
- Untersuchung mechanischer Einwirkungen auf unterschiedlichste Materialien
- Grundlagenermittlung für Simulationsvorhaben in der Wärmeberechnung
- Wärmeberechnung oder Thermografie
uvm.
Die Thermografie ist eine Technik zur Wärmeberechnung, der sich die Delta IDL nicht verschließen will. Sie ermöglicht zudem eine gravierende Reduzierung des Messaufwandes der Ausgangs-Datenerfassung für die Simulation bei der Wärmeberechnung.